Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten zu den meistgestellten Fragen.

Was ist MRI

Die Magnetresonanztomographie, oder auch Kernspintomographie genannt, erzeugt Schnittbilder des menschlichen Körpers. Sie benötigt hierfür keine Röntgenstrahlen, sondern basiert auf einem Magnetfeld und Radiowellen. Eine sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z.B. Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus und Gehirn wird ermöglicht. Schon geringfügige Veränderungen im Körper können auf diese Weise entdeckt werden.

Wer darf nicht ins MRI

Einschränkungen bei Schwangerschaft:

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte eine MRI-Untersuchung nur in bestimmten Ausnahmefällen erfolgen. Die Auswirkungen der Radiowellen auf die Leibesfrucht in der Phase der Organbildung sind nicht restlos aufgeklärt, auch wenn schädliche Wirkungen nicht nachgewiesen sind. In späteren Phasen einer Schwangerschaft können MRI-Untersuchgen durchgeführt werden. Die MRI erlangt sogar einen immer größeren Stellenwert bei der Diagnostik von Erkrankungen des Ungeborenen.

Weitere Einschränkungen:

Problematisch bzw nur nach Rücksprache werden folgende Personen zum MRI zugelassen:

Träger von Herzschrittmachern, von Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochleaimplantaten.

Kritisch und im Einzelfall abzuwägen ist die Untersuchung, wenn Metallsplitter in der Augenhöhle oder im Gesichtsbereich bekannt sind, wenn eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen wurde (z.B. der Verschluß eines Aneurysmas) und wenn die Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle operativ vor längerer Zeit ersetzt wurden.

Bitte teilen Sie uns bei Anmeldung allfällige Beeinträchtigungen mit!

Unproblematisch sind hingegen Endoprothesen (Knie, Hüfte), Gefäßoperationen mit Einlage von Stents, die allermeisten Herzklappen, nach Bypassoperationen verbliebene Metalldrähte im Brustbein und auch Zahnfüllungen, Brücken etc.

Was kostet die Untersuchung?

Magnetresonanztomographie-Untersuchungen in der Wahlarztordination Dr. Klaus Kubin sind kostenpflichtig. Es erfolgt keine Rückerstattung durch die gesetzlichen Versicherungen. Die Kosten für die Untersuchung einer Körperregion betragen EUR 330.–.

Sollte Kontrastmittel notwendig sein ergeben sich Zusatzkosten von EUR 60.–.

Für wen besonders geeignet?

Besonders geeignet ist der OPEN MRI für Patienten mit Klaustrophobie, Übergewicht, für Senioren, Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit und vor allem für Kinder und Neugeborene!

Behandlungsverlauf

Bei einer MRI-Behandlung ist es besonders wichtig, dass der Patient absolut ruhig liegen bleibt und gleichmäßig atmet, damit die  Aufnahme nicht gestört (verwackelt) wird. Bei manchen Untersuchungen wird der Patient gebeten kurz die Luft anzuhalten um Bewegungen der inneren Organe zu vermeiden. In ca. 30% der Fälle wird zur Verbesserung der Diagnose ein Kontrastmittel benötigt. Dieses wird vom Radiologen in die Vene gespritzt und ist sehr gut verträglich. Um Kontraindikationen zu erkennen bitten wir den Patienten vor der Untersuchung den Aufklärungsbogen sorgfältig auszufüllen und mit dem anwesenden Facharzt zu besprechen.

Untersuchungsdauer:

Die Dauer einer MRI-Untersuchung ist abhängig vom untersuchten Körperabschnitt und von der klinischen Fragestellung. Im Regelfall dauert sie etwa 20 - 25 Minuten.

Während der Untersuchung hält der Patient eine Klingel in der Hand, mit der er sich jederzeit bemerkbar machen kann. Während der gesamten Untersuchung hat der Patient in der Regel jederzeit Sichtkontakt zur Assistentin oder einer ev. Begleitperson. Auch die Klopfgeräusche bei der Aufnahme sind im offenen System wesentlich leiser als in "Röhrengeräten"der Patientenkomfort ist dadurch deutlich höher.